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06.09.2018 00:51
Von: Andreas Bode

10 Jahre Norderney-Fahrt

Trainer und Teilnehmer des 10. Trainingslagers auf Norderney

Am gefühlt ersten Wochenende seit 2 Monaten mit Temperaturen unter 25 Grad machten sich Mitte August 10 Tischtennisakteure inkl. Begleitung auf, das 10. Trainingslager auf der Nordseeinsel Nordney in Angriff zu nehmen. Diese Mission wurde selbstverständlich erfolgreich über die Bühne gebracht – nach drei anstrengenden, vor allem aber auch ereignisreichen Tagen, kamen alle wohlbehalten zurück.

Start war traditionell bereits Freitagmorgen – man wollte ja keine Trainings- bzw. Inselminute am Wochenende unnötig verpassen. Aufgrund noch nicht abschließend geklärter Ursachen kamen leider nicht alle zuvor in etwa gleichzeitig gestarteten Fahrzeuge auch zur selben Fähre in Norddeich an. Die erste zur Insel übergesetzte Gruppe machte sich nach Ankunft und Zimmerbezug direkt auf, die Turnhalle mit den notwendigen Trainingsutensilien zu bestücken. Die Nachhut konnte die verlorene Zeit jedoch schnell wieder aufholen und war ebenfalls pünktlich zur ersten Trainingseinheit vor Ort. Nach schweißtreibenden zwei Stunden, einer schnellen Dusche sowie einem gewohnt gutem Essen in der Jugendherberge ging es fließend in die „freie Abendgestaltung“ über – Strand sowie diverse Lokalitäten wurden erkundet.

Trotz der für einige sehr kurzen Nacht standen alle Spielerinnen und Spieler am Samstagmorgen pünktlich und topfit am Tisch. Es galt, zwei Trainingseinheiten zu überstehen. Neben allgemeinen Übungen zur Vorbereitung auf die anstehende Saison wurden gleichzeitig die ersten Matches der berühmten „Ney-Open“ absolviert. Trotz nicht ganz optimaler Badebedingungen (das Wasser war wärmer als die Luft) ließen es sich fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der dritten Trainingseinheit nicht nehmen, einen Sprung in die Nordsee zu wagen. Nach dem Abendessen bildete dann erneut eine abendliche Strand- und Kneipentour sowie ein Besuch auf dem Norderneyer Weinfest (welch ein Zufall, dass das Camp und das Weinfest zusammen fielen…) einen runden Abschluss des zweiten Tages.

Dass der Altersdurchschnitt der Teilnehmer im Laufe der Jahre nicht unbedingt gesunken ist, bemerkte man vor allem am Sonntagmorgen. Von bereits sieben Trainingsstunden am Wochenende sowie zwei relativ kurzen Nächten gezeichnet, trafen sich alle 10 Akteure dennoch pünktlich in der Schulsporthalle. Unter anderem Video-Analyse sowie der zweite Teil der Ney-Open standen auf dem Programm. Nachdem die Knochen wieder in Schwung waren, wurde zum Abschluss von allen noch mal Vollgas gegeben. Bereits während der Abschlussrunde sowie der Siegerehrung auf der Fähre wurden dabei die ersten Planungen für die nächste Fahrt geschmiedet. Schließlich soll nach 10 Jahren noch lange nicht Schluss sein!!