28.06.2018 - 05.08.2018

17.04.2018 00:25
Von: Rainer Brune

Judoka verpassen dritten Platz knapp

Die Judoka von Blau-Weiss Hollage haben die Saison 2018 erfolgreich abgeschlossen und nur knapp den dritten Platz verpasst. Somit wiederholten die Hollager das gute Vorjahresergebnis mit Platz vier, auch wenn dieses Jahr der dritte Platz in greifbarer Nähe war. Neben den Hollager Eigengewächsen haben auch in diesem Jahr Kämpfer vom SV Rasensport sowie von den Judo Crocodiles die Herrenmannschaft verstärkt. Den internationalen Charakter brachten erneut drei Kämpfer aus Afghanistan und einer aus Syrien in das Team, die vom SV Rasensport entsprechend freigestellt wurden.

Bereits der erste Kampftag bescherte den Blau-Weissen vier Mannschaftskämpfe. Gleich die erste Begegnung gegen TSG Hatte-Sandkrug gewannen die Hollager für sich (4:2). Direkt im Anschluss ging der Mannschaftskampf gegen die Kampfgemeinschaft Oldendorf/Alfhausen unentschieden aus (3:3). Bei den beiden letzten Kämpfen gegen Gastgeber Nordhorner JC sowie SV Wietmarschen mussten sich die Hollager jeweils mit 2:4 geschlagen geben. Somit stand am Ende vom ersten Kampftag Hollage auf Platz vier in der Tabelle.

Die Chance auf Platz drei wollten die Hollager in der zweiten Runde für sich sichern. So verlief auch direkt der Kampf gegen TV Cloppenburg erfolgreich mit 4:2. Auch die folgende Begegnung gegen den Osnabrücker Turnerbund verlief recht gut und endete mit einem unentschieden (3:3). Nachdem noch am Ende des zweiten Kampftages kurzfristig Hollage mit Platz drei verkündet wurde, musste dies leider im Nachgang wegen der leicht schlechteren Unterbewertung korrigiert werden.

Auch wenn sich das Team sehr über eine Verbesserung der Platzierung im Vergleich zum Vorjahr gefreut hätte, ist die Einstellung des Vorjahresergebnisses ein gutes Resultat. Schließlich ist es eine sehr gemischte Mannschaft, die gemeinsam um die Platzierung kämpfte: im Team sind Kämpfer von Gelb-Gurt bis Schwarz-Gurt, von 16 Jahren bis 40 Jahren, von kleiner 60kg bis größer 100 kg sowie aus Deutschland und dem Nahen Osten/Asien. Jeder Kämpfer konnte seine Erfahrung auf der Judomatte ausbauen und auch das Team am Mattenrand konnte spannende Kämpfe verfolgen.