Die Anfänge des C-Junioren-Pfingstturniers

Es begann - wie so viele Sachen - ohne Planung und Vorüberlegungen. In einer gemütlichen Runde im Jahr 1984 beim Vorbereiten eines A-Jugend-Turniers im Keller des damaligen Vereinsvorstandsmitgliedes Rolf Bierstedt sagte dieser: “Lasst uns doch mal ein ganz besonderes Turnier für Jugendfußballer machen, eins, das sich abhebt von den vielen anderen. Eins mit internationalem Flair!“ Er hätte sich schon mit Ulli, Thomas Kreth und Manni darüber unterhalten. Und zwar vor ein paar Wochen auf einer Fahrt nach Hameln, wo man sich nach einem Platz für ein Zeltlager umsehen wollte.

Und Manni erzählte: „ Außer Spesen nichts gewesen! Denn zum einen waren die Plätze zu klein, zum anderen zu teuer, oder aber Kinder und Jugendliche waren nicht willkommen. Kurz und gut, wir mussten unverrichteter Dinge wieder zurückfahren. Und da hatte Rolf die Idee, ein internationales Turnier aufzuziehen.“ Alle, die wir in der Runde saßen: Heiner Ballmann, Ulrich „Ulli“ Kohlbrecher, Manfred „Manni“ Welp, meine Frau Ria und ich waren sofort begeistert und es wurde überlegt: Bad Laer machte ein B-Jugend-Turnier, Harderberg eins für die E-Jugend, also entschieden wir uns für die C-Jugend. Welcher Zeitpunkt? Aus Witterungsgründen fiel Ostern weg, also nahmen wir das Pfingstwochenende. Und sofort wurden Vorschläge gemacht und notiert: 16 Mannschaften sollten an den beiden Pfingsttagen zunächst in 4 Gruppen, dann in einer Zwischenrunde und schließlich in Platzierungsspielen um den Turniersieg spielen.

Viele organisatorische Probleme waren zu lösen, aber für uns begeisterte Blau-Weisse kein Hindernis. Erst einmal musste ein Organisationsteam gebildet werden, das genügend Personen umfasste, um alle Aufgaben bewältigen zu können. Nach ein paar Gesprächen fanden wir auch schnell die Richtigen: Martha Ballmann, Irmgard und Franz Bergmann, Martha und Hannes Bergmann, Christa und Bernhard Richter, Margot und Horst Wichering. Und dann brauchten wir einen Namen, kurz und prägnant sollte er sein, und aus „Organisationsteam für das Internationale C-Junioren-Fußball-Pfingstturnier“ (oh Schreck!) wurde schlicht und einfach: Inter-C-Team!

Ein Hauptproblem war die Unterbringung der zahlreichen Gäste, und wir entschieden uns daher für möglichst viele Mannschaften aus der Region, die wir also nicht unterbringen mussten, die aber gleichzeitig Zuschauer mitbrachten. So bekamen wir die Zusagen von Viktoria 08 Georgsmarienhütte, VfL Osnabrück, Westfalia Westerkappeln sowie den Kreisauswahlmannschaften Osnabrück-Land, Bentheim und Emsland. Zudem stellte Blau-Weiss Hollage 2 Teams, also waren „nur“ 8 Mannschaften unterzubringen. Aus dem Inland erhielten wir Zusagen von SV Wilhelmshaven und dem damals führenden deutschen Club im Jugendfußball, FC Hertha Zehlendorf Berlin.

Da das ganze natürlich international sein sollte, stellte sich die Frage, wie wir an Clubs herankämen. Hier konnte uns Rias Bruder Bennie Leusink 2 Mannschaften aus Enschede vermitteln: Emos und seinen Club Vosta. über den Nationalen Fußballverband von Belgien erhielten wir Zusagen von KFC Eeklo und Red Boys Mechelen, und einen Brief an Sepp Piontek, den ich einfach an die Adresse: Herrn Josef Piontek, Nationaltrainer, Kopenhagen schrieb, bescherte uns aus Dänemark den Odense Sportclub und SIF Silkeborg. Sepp Piontek wurde auch persönlich eingeladen, musste aber aus Termingründen leider absagen. Aus England erhielten wir leider eine Absage von Derby County, dem Club aus Osnabrücks Partnerstadt.

Der sportliche Rahmen wurde in Form der Gruppeneinteilung und des Turnierplans abgesteckt. Übrigens gibt es bis heute einen „Ersatzplan“ von Manfred Welp für extreme Witterungsverhältnisse, d.h. es könnte dann in 3 Wallenhorster Sporthallen gespielt werden. Gott sei Dank haben wir diesen Plan nie herausholen müssen, obwohl es teilweise zu Pfingsten ganz nett geregnet hat! Anschließend wurden weitere Überlegungen angestellt, was darüber hinaus zu tun sei. Und das war nicht wenig: Die Eröffnungsfeier sollte um 8 Uhr (heute 9 Uhr) beginnen mit dem Einzug der 16 Mannschaften unter Mitwirkung des Damenfanfarenzugs Hollage, Bürgermeister Ewald Schawe sollte als Schirmherr das Turnier eröffnen, nachdem die Mannschaften von Stadionsprecher Peter Papke vorgestellt und begrüßt wurden (Lieve vrienden uit Belgie en Nederland und Kaere venner fra Danmark!) und beim Hissen der jeweiligen Landesfahne die Nationalhymnen gespielt wurden. Rolf Bierstedt sollte als Chef des Teams alle geladenen Gäste begrüßen.
Ein Rahmenprogramm musste gestaltet werden. Es wurde ein gemütliches Beisammensein mit allen Gästen im Schulungsraum des Vereins angeboten und auch durchgeführt, und dort hörten wir erstmals das schöne holländische Volkslied Frau Haverkamp ...!

Dazu noch eine Anmerkung: Diese geselligen Abende vor, während und nach den Turnieren haben nicht unerheblich dazu beigetragen, dass der Zusammenhalt im Inter-C-Team bis heute ganz prima ist, denn eins ist klar: Probleme gab es und wird es immer geben, und diese lassen sich manchmal am besten in lockerer Atmosphäre bei einem Pils lösen. Und da halfen auch schon mal das Laurenzia oder andere Akkordeoneinlagen von Peter Papke.

Die Quartierverteilung musste für Samstagnachmittag organisiert werden, davor mussten aber die Quartiere besorgt werden. Dieser schweren Aufgabe nahm sich meine Frau Ria an, und es kostete sie einige schlaflose Nächte, wenn nämlich plötzlich und kurz vor Pfingsten Absagen von Gasteltern eingingen. Waren es im ersten Jahr „nur“ 144 Schlafplätze, so musste sie beim 7. Turnier insgesamt 256 (!) Unterkünfte besorgen. Das war eine unglaubliche Zahl, aber sie schaffte es. Zum Vergleich: 2003 waren es 140 Betten, 2004 zum 20. Turnier 130 Privatquartiere, und heute, 2009, sind es ca. 80 Betten, die benötigt werden. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal im Namen des Vereins bei allen Gasteltern der letzten 25 Jahre recht herzlich bedanken.

Dann stellte sich die Frage, wie wir unsere Gäste verpflegen konnten. Bei so vielen erfahrenen Frauen und Männern kein Problem: Franz Bergmann organisierte kurzerhand die Küchenfrauen des KSB-Zeltlagers in Ockenburgh (NL), und unter Anleitung von Waltraud Hehemann und mit dem Equipment des Zeltlagers wurde das Essen für unsere Gäste bereitet. Nie vergessen werden wir dann die Schrecksekunde, als ein Riesentopf Erbsensuppe in der Nacht zum Sonntag „kippte“ und bis mittags Ersatz gefunden werden musste. Aber auch das haben unsere Frauen geschafft! Kompliment dafür!

Wir brauchten natürlich auch Geld, um die vielen Gäste zu verpflegen. Eintritt wollten wir nicht nehmen, also mussten Sponsoren gefunden werden. Und so gingen alle Inter-C-Team-Mitglieder zu vorher verteilten Firmen, um die eine oder andere Deutsche Mark zu erbitten. Weitere Einnahmequellen sollten eine Tombola, eine Cafeteria und der Getränke- und Würstchenverkauf sein. Die erste Tombola organisierte unser leider viel zu früh verstorbene Sportfreund Hannes Bergmann, der einem strahlenden Helmut Menke ein Fahrrad als Hauptgewinn überreichen konnte.

Für all diese Dinge brauchten wir Helfer, genauso für einen Wach- und Reinigungsdienst. Wir fragten in den diversen Fußballmannschaften nach, und die Bereitschaft zu helfen war enorm, bei Männern und Frauen. Stellvertretend für alle möchte ich hier Michael "Männe" Albers und Ingo Schnieder erwähnen, die uns immer toll mit ihren Mannschaftskameraden unterstützt haben.

Ja und dann war noch eine Sache zu klären: Ohne Zuschauer wäre das Turnier trostlos geworden, also musste es bekannt gemacht werden. So brachten wir mehrfach im örtlichen Bürgerecho Vorberichte, aber auch die Neue Osnabrücker Zeitung berichtete mehrfach ausführlich über unser Vorhaben. Diese positive Einstellung der Sportredakteure zu unserem Turnier spiegelt auch Anerkennung wider – und das hat sich bis heute nicht geändert. Eine gute Presse ist wirklich Gold wert!

Als dann am 26. Mai 1985 nach einer gelungenen Eröffnungsfeier um 9 Uhr das erste Spiel zwischen Westfalia Westerkappeln und Odense Sportclub aus Dänemark angepfiffen wurde, wich bei allen Inter-C-Team-Mitgliedern die Spannung, und es folgte bei herrlichem Wetter mit teilweise mehr als 30 Grad im Schatten ein gelungenes Turnier, das Emos Enschede (NL) als ersten Turniersieger mit 1:0 gegen SIF Silkeborg (DK) nach Verlängerung sah.

Unsere technischen Möglichkeiten waren damals noch eher beschränkt: es gab weder eine Sprecherkabine noch eine vernünftige Lautsprecheranlage. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch, und so stellte ich kurzerhand unseren orangefarbenen Ascona mit der Lautsprecheranlage im Kofferraum auf die Aschenbahn. Im Jahr 1986 zum 2. Turnier war dann die Sprecherkabine fertig, und von dort aus war alles einfacher und besser zu regeln. Hier muss der Einsatz unserer Sportkameraden Franz Bergmann, Hannes östing und Paul Grunwald gelobt werden: Während Franz für materielle Unterstützung sorgte, waren Paul und Hannes für die Konstruktion und Bauleitung zuständig. Neben einigen anderen Helfern waren vor allem Hannes Bergmann und Heiner Ballmann an der Fertigstellung des Häuschen beteiligt. Mit diesen blau-weissen Helfern und mit grünem Licht durch die Gemeindeverwaltung - danke Helmut Lahrmann - wurde binnen Wochen das kleine Häuschen am Benkenbusch errichtet, das noch heute Herzstück des Hauptplatzes ist.

Direkt nach Pfingsten trafen wir uns im Clubraum und es wurde Bilanz gezogen: Trotz der vielen Arbeit und kleinerer Pannen waren alle Beteiligten rundum zufrieden und wir vereinbarten eine Fortsetzung des Turniers für 1986.
In den folgenden Jahren dann entwickelte sich dieses Jugendturnier fast zu einem Selbstläufer, aber auch nur fast, denn ein wenig mussten wir natürlich auch noch dazu beitragen.

Das Kicker-Sportmagazin ordnete uns als „eines der 5 größten Jugendturniere in Deutschland“ ein, und nach und nach meldeten sich immer mehr Bundesliga-Nachwuchsmannschaften an.

Es würde hier zu weit führen, wollte man alle folgenden Turniere gesondert würdigen, aber einige Highlights sollten nicht unerwähnt bleiben :

So gewannen wir den Lisburn Youth Football Club aus Nordirland insgesamt 9 mal für unser Turnier, mit dessen Trainer Les King wir noch heute freundschaftlich verbunden sind. Da diese Mannschaft meistens eine ganze Woche von Donnerstag bis Mittwoch betreut werden musste, war es auf Dauer nicht mehr möglich, sie zu uns einzuladen.

Genauso stolz waren wir alle auf die Zusage von Intrépide d`Angers - auch 9 mal dabei - aus der französischen Partnerstadt Osnabrücks. Zustandegekommen war dies durch die Vermittlung der französischen Botschafterin in Osnabrück, Catherine Bodin, und der deutschen Botschafterin in Angers, Alexandra Maier. Das für mich persönlich Wertvollste an dieser Verbindung: Ria und ich haben mit Intrépides Trainer Gilbert Chevalier und dessen Frau Evelyne eine Freundschaft entwickelt, die noch heute in gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Skiurlauben in Valmorel gipfelt.

Besonders stolz waren wir auch über die Teilnahme des ersten DDR-Vertreters Dynamo Dresden, der insgesamt 4 mal teilgenommen hat. Während eines Studienaufenthalts des Kollegiums der Alexanderschule Wallenhorst im Jahr 1989 in Dresden konnte ich mit meinem Kollegen und VfL-Osnabrück-Jugendtrainer Hermann Claushallmann eine Unterredung mit dem Dynamo-Chef Alfons Saupe arrangieren, und es gelang uns, Dynamos C-Jugend nach Hollage zu holen.

Der Empfang im Rathaus der Gemeinde Wallenhorst entwickelte sich rasch zu dem Höhepunkt des Samstags: Alle amtierenden und stellvertretenden Bürgermeister, alle Gemeindedirektoren von Ewald Schawe, Walter Klein über Helmut Lahrmann und Hermann Brand bis zu Ulrich Belde sahen und sehen darin noch heute eine Chance, Wallenhorst auf internationaler Bühne zu präsentieren. Das hört sich vielleicht hochtrabend an, aber von den oben genannten Personen wurde uns vom Inter-C-Team mehrfach bestätigt, wie wertvoll dieses internationale Jugendturnier für die Gemeinde Wallenhorst sei.

Höhepunkte waren auch stets die gemütlichen Abende und Feten, wobei man den Stress des Tages abbauen und Kraft für den nächsten Tag schöpfen konnte. Im Clubraum, auf dem Hof Recker oder in den Turnhallen: überall wurde ausgiebig gefeiert, und das ist auch weiterhin jeweils ein wichtiger Programmpunkt an den Pfingstwochenenden.

Ebenso wie das gemeinsame Frühstück um 6 Uhr nach anstrengender Nacht, an das sich Marek Wanik noch heute mit Grausen erinnert, wenn Peter Papke hereinkam und sang: “Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da?“ Auch im 25. Jahr wird diese Frühstücks-Tradition weiterhin gepflegt.

Aber wie so oft im Leben war nicht alles voller Harmonie. Nach internen Problemen zwischen Inter-C-Team und Vereinsführung trat das gesamte Team nach dem 7. Turnier 1991 zurück. Trotzdem wurde die 8. Auflage im folgenden Jahre durchgeführt, und nur so erreichen wir in diesem Jahr 2009 die stolze Zahl 25! Dies ist vorwiegend Manfred Welp, Heiner Ballmann und Horst Wichering zu verdanken, die nach einem Jahr Pause wieder weitermachten, um damit zu verhindern, dass ein 2-jähriger Rhythmus eingeführt wurde. Erstaunlich ist, dass insgesamt ein recht kleiner Kreis im Inter-C-Team mitgearbeitet hat.

Allen Inter-C-Team-Mitgliedern und vor allem auch den Frauen möchte ich recht herzlich danken für ihre Bereitschaft, sich in den Dienst einer wirklich guten Sache zu stellen! Und dies geschieht auch ausdrücklich im Namen des Inter-C-Team-Mitglieds und Vereinspräsidenten Gerd Strößner.

Zu den Höhepunkten neben den zahlreichen sportlichen muss man auch die Dankeschön-Feten nach dem Turnier zählen. Hier wurde auf Initiative von Heiner Ballmann allen Beteiligten in besonderer Weise gedankt. Und mal ehrlich: Alle, die daran teilgenommen haben, können sicher eines bestätigen: hier bekam jeder seinen ganz persönlichen Lohn für alle Mühen, die er vor und im Laufe des Turniers auf sich genommen hatte. Eine ganz tolle Sache!

Sicher für viele Wallenhorster sehenswert war auch die Fotoausstellung in den Filialen der Volksbank und Sparkasse. Für die erste zum 15. Jubiläum zeichnete fast alleine Heiner Ballmann verantwortlich, an der ergänzten Ausstellung zum 20. Turnier waren maßgeblich außerdem noch Heinz Baumann, Ria und ich beteiligt. Es war schon beeindruckend, wie Bürgermeister Ulrich Belde zur Eröffnung das ehrenamtliche Engagement aller Blau-Weissen würdigte und von vorbildlicher Arbeit im größten aller Wallenhorster Vereine sprach.

In diesem Zusammenhang muss man auch das Engagement der Fotografen – von Leonhard F. Manthey über Herbert Bison, Stefan Helmich und Markus Wulftange bis zu Theo Lüpke-Narberhaus – erwähnen. Gerade Theo hat in äußerst liebevoller Arbeit Album um Album gefüllt und gestaltet. Ohne die Mithilfe unserer Fotografen wäre eine Rückschau auf alle bisherigen Turniere nicht möglich.
Nun gäbe es noch viele Dinge zu benennen: Fakten, Daten oder Personen, etwa die bisher im Rückblick nicht namentlich erwähnten Inter-C-Team-Mitglieder Norbert Brümmer, Carsten Kühl, Christian Speer, Eugen Stertenbrink, Egon Strunk und Andreas Summe und die Stadionsprecher Heinz Grünebaum und Rolf Rodefeld. Wer sich näher über die sportliche Geschichte des Turniers informieren möchte, kann das in dem Programmheft zum 25. Turnier tun, denn dort sind alle bisherigen Teilnehmer und Turniersieger aufgelistet.

Eine Sache möchte ich aber noch erwähnen: Unser Auftritt in der NDR 2-Plattenkiste vor dem 5. Turnier 1989. Zusammen mit Artur Paradowski und den C-Jugendlichen Daniel Bettenbrock, Daniel Friedrich (heute ein Klasse Torwart der Ersten!!) und Michael Moss war ich im Studio in Hamburg. Es war schon sehr aufregend, zumal Eva Hermann moderierte, aber hier konnten wir unser Turnier, unseren Verein und unseren Ort einmal vorstellen und allen danken, die mitgeholfen haben. Sehr oft danach wurden wir von Leuten angesprochen, die unsere Stimmen im Radio gehört hatten.

Als ganz besonders lobenswert, so meine ich, muss man das Engagement des Ehepaars Remme würdigen. Elke und Bernhard Remme haben des öfteren die gesamte C-Jugend des FC Schalke 04 aufgenommen und betreut, was auch schon mehrfach lobend in der NOZ hervorgehoben wurde. „Bravo!“, kann man da nur sagen. Natürlich hat jedes einzelne Turnier seinen Stellenwert, und ein geschichtlicher Rückblick müsste auch jedes einzelne Turnier ausführlich erwähnen. Meine Aufgabe aber sehe ich darin, mit dieser kleinen Chronik vor allem die Entstehung des Turniers in Erinnerung zu rufen.

In der Hoffnung, nicht zu viele Personen und deren Engagement vergessen zu haben, möchte ich im Namen aller Blau-Weissen den 4 Mitgliedern des Inter-C-Teams gedenken, die leider schon von uns gegangen sind:

Hannes Bergmann, Artur Paradowski, Rolf Bierstedt und Bernhard Richter.

Den Abschluss dieser kleinen Chronik soll nun ein Auszug aus dem Vorwort zum ersten Turnier 1985 von dem ehemaligen Bürgermeister Ewald Schawe im damaligen Blau-Weiss-Kicker bilden:

„In diesem Jahr veranstaltet der Sportverein Blau-Weiss Hollage von 1934 e.V. ein Internationales Jugendpfingstturnier. Dieses Fußballturnier der C-Jugend soll sich zur Tradition entwickeln und wird weit und breit großen Anklang finden. Die Schirmherrschaft, die der Bürgermeister übernommen hat, ist ein Ausdruck der Verbundenheit der politischen Gemeinde mit derartigen Initiativen.“

von Peter Papke